Ausgabe 1/26

Die erste Ausgabe des St.Gallen Law Review versammelt vier Beiträge zu Fragen der juristischen Methodik, des Aktienrechts, der Rechtsphilosophie und des Arbeitsrechts. Die Zeitschrift erscheint halbjährlich.

Die Beiträge stehen Universitätsangehörigen nach Anmeldung über SWITCH edu-ID zur Verfügung. Kanzleien und Institutionen können die Zeitschrift als PDF oder als gedrucktes Exemplar im Print-on-Demand-Verfahren beziehen. Angaben zur Bestellung finden Sie hier.

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Umschlag der Ausgabe 1/2026 des St.Gallen Law Review

Inhalt

1

Gedanken zur Auslegungsmethodik im Zeitalter von LLMs

Peter Hongler | Reto Gubelmann · Seiten 4–15

Der Beitrag stellt die normzentrierte Auslegungsmethodik in Frage und rückt an ihre Stelle den Begründungszusammenhang aus Anwendungsprämissen und Schlussfolgerungen. Vor diesem Hintergrund untersuchen die Autoren, was Sprachmodelle bereits leisten und wo sie an Grenzen stossen, namentlich beim begründeten Abweichen von etablierten Normen und bei der Einzelfallgerechtigkeit.

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2

Die virtuelle Generalversammlung im Aktienrecht

Auszüge aus einem praxisnahen Leitfaden

Louisa Eichbaum · Seiten 16–25

Seit der Aktienrechtsrevision 2023 erlaubt Art. 701d OR die virtuelle Generalversammlung. Der Beitrag führt als Leitfaden durch Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung und behandelt insbesondere Identifikation, Stimmabgabe, technische Störungen sowie die offenen Fragen der öffentlichen Beurkundung.

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3

Die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls und ein Anwendungsversuch

Antonia Hirt · Seiten 26–31

Der Beitrag stellt Rawls’ Gerechtigkeit als Fairness dar und erprobt den Schleier des Nichtwissens an drei aktuellen Fragen, den Studiengebühren der HSG, der Betreuungszulage für Kita-Plätze und dem Klimaschutz. Dabei zeigen sich Reichweite und Grenzen der Theorie.

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4

Schweizer 24-Stunden-Betreuung

Praxisfolgen des Urteils 2C_470/2020 vom 22. Dezember 2021 auf die Personalverleihagenturen

Kayla Zinser · Seiten 34–41

Mit dem Urteil 2C_470/2020 fällt die 24-Stunden-Betreuung im Privathaushalt unter das Arbeitsgesetz, sofern sie über eine Personalverleihagentur erfolgt. Gestützt auf Interviews mit fünf Agenturen zeigt der Beitrag, dass die Praxis bislang kaum reagiert hat, und führt das auf einen fragmentierten Regulierungsrahmen zurück.

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